Surin Ersoez, JD

Surin Ersoez, JD

Surin Ersoez, JD, obtained her academical degrees at the Hanse Law School at the Carl von Ossietzky University in Oldenburg and University of Bremen, as well as from the Université des Sciences Sociales Toulose in France in 2007. Furthermore, she graduated from the Universidad Europea de Madrid in 2009 with emphasis on European Union Law, with further academical training at the University Helsinki España in Madrid.

She has been admitted to the Bar in Spain, Madrid, in 2009 and to the Bar in Berlin, Germany, in 2012 and since then developed an international litigation and dispute resolution practice. Surin Ersoez specializes in international private and commercial Litigation, Arbitration, Investment Immigration as well as she is responsible for our firms’s Real Estate transactions.

Ms Ersoez is a most highly rewarded lawyer in the classes of Litigation, Arbitration and Asset Tracing in most renowned directories such as Europe’s Who’s Who, Legal (2015) and Chambers & Partners (2016).

Surin Ersoez, JD

Areas of Practice:

  • Litigation and Arbitration
  • Investment Immigration
  • Real Estate
  • Corporate Law

She is fluent in German, English, French, Spanish, Farsi (Iranian language), Dari (Afghan language) and Turkish.

Law Schools of Carl von Ossietzky University in Oldenburg and University of Bremen (LL.B)
Université des Sciences Sociales Toulose (LL.B)
Universidad Europea de Madrid (LL.M, Spanish Bar Admission - Licenciatura en Derecho)
Admitted to the Bar in Madrid, Spain (Code C87302)
Admitted to the Bar in Berlin, Germany

Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaftächster Suchbegriff entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. Liegt hingegen – wie hier – lediglich eine formelle orheriger SuchbegriffStreitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen (vgl RIS-Justiz RS0053096 [T10]). Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen (vgl Gitschthaler in Fasching/Konecny3 § 55 JN, Rz 23 und 23/1).