Ernst Suganandarajah

Ernst Suganandarajah

Attorney at Law Ernst Suganandarajah has obtained his academic degree at the Law School of Friedrich-Alexander-University Erlangen-Nuremberg as well as at the Law School of Ludwig-Maximilians-University in Munich with emphasis on M&A, Corporate and Private Law. He disposes of practical experience in the areas of Company Law and International Tax Law in the Munich subsidiary of an internationally renowned and highly reputable Global Law Firm. He completed his state examinations in Munich and Berlin and is now working as a lawyer in various practice areas related to German Corporate Law, Corporate Litigation and Arbitration.

Ernst Suganandarajah advises clients in German, English as well as Tamil.

Ernst Suganandarajah

Practice areas:

  • M&A and Due Diligence
  • Corporate and Private Law
  • Litigation and Mediation
  • Arbitration

Law Schools of Erlangen-Nuremberg and Munich
Bar Association Berlin, Attorney at Law
Member of the German-Indian Lawyers Association (Juristenvereinigung e.V.)
Association of Berlin Defense Lawyers (Vereinigung Berliner Strafverteidiger e.V.)

Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaftächster Suchbegriff entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. Liegt hingegen – wie hier – lediglich eine formelle orheriger SuchbegriffStreitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen (vgl RIS-Justiz RS0053096 [T10]). Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen (vgl Gitschthaler in Fasching/Konecny3 § 55 JN, Rz 23 und 23/1).