Litigation and Arbitration

Proell's Attorneys at Law core strenght is the successful representation in litigation and arbitration matters. Our lawyers are experienced practitioners who are trained to resolve complex litigation and international arbitration cases. The firm disposes of a tested experience of skilled lawyers, each with the expertise of many years of resolving disputes at German Courts and Arbitration Panels.

We know that our clients are interested in the minimization of costs and risks involved. Thus, our litigation business philosophy calls for developing a unique strategy and combination of tactical litigation skills with substantive regulatory and industry expertise, that is effective. In this regard we are particularly the right person to deliver effective advocacy in matters involving substantive focus and expert knowledge in procedural issues through all instances.

Our substantive areas of practice comprise Unfair Competition, Broker/Dealer/Bank Disputes, Bankruptcy, Tort Law, Employment / Trade Secrets Litigation, Contract and Commercial Disputes, Intellectual Property, Media Law, Interim Injunctions, Legal Portion / Inheritance Lawsuits.

Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaftächster Suchbegriff entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. Liegt hingegen – wie hier – lediglich eine formelle orheriger SuchbegriffStreitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen (vgl RIS-Justiz RS0053096 [T10]). Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen (vgl Gitschthaler in Fasching/Konecny3 § 55 JN, Rz 23 und 23/1).