Julia von Drateln

Julia von Drateln

Attorney at Law Julia von Drateln studied law at the Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald and at Freie Universität Berlin. She has experience in the areas of Private and Commercial Law and Civil and Public Construction Law, which she has acquired during her activities at renowned medium-sized full-service law firms in Berlin.

As an Attorney at Law she now advises and represents entrepreneurs, associations and private individuals in the areas of Real Estate and Inheritance Law as well as Employment Law.

As a consultant for her clients, she is constantly striving to develop frontier solutions and considers very diligently the overall situation of the client. Attorney at Law Julia von Drateln advises clients in German and English.

Julia von Drateln

Practice Areas:

  • Real Estate Law
  • Employment Law
  • Inheritance Law
  • Litigation and Mediation

University Ernst-Moritz-Arndt (Greifswald) and Freie Universität Berlin, (J.D.)
Admitted to the Bar in Berlin, Germany

Liegt eine Parteienhäufung vor, so sind gemäß § 55 Abs 1 Z 2 JN mehrere in einer Klage geltend gemachte Ansprüche zusammenzurechnen, wenn sie von mehreren Parteien oder gegen mehrere Parteien erhoben werden, die Streitgenossen nach § 11 Z 1 ZPO sind. Das Gesetz verlangt somit im Bereich der Parteienhäufung das Vorliegen einer materiellen Streitgenossenschaftächster Suchbegriff entweder auf Klags- oder auf Beklagtenseite. Es muss somit entweder eine Rechtsgemeinschaft hinsichtlich des Streitgegenstands bestehen oder eine Parteienmehrheit, die aus demselben tatsächlichen Grund (allenfalls sogar solidarisch) berechtigt oder verpflichtet ist. Liegt hingegen – wie hier – lediglich eine formelle orheriger SuchbegriffStreitgenossenschaft nach § 11 Z 2 ZPO vor, kommt es selbst dann nicht zu einer Zusammenrechnung der Streitwerte, wenn die geltend gemachten Forderungen in einem tatsächlichen oder rechtlichen Zusammenhang stehen (vgl RIS-Justiz RS0053096 [T10]). Ist in einem Verfahren Anspruchs- und gleichzeitig Parteienhäufung gegeben, sind bei Vorliegen der Voraussetzungen des § 55 Abs 1 Z 1 JN zwar die gehäuften Ansprüche der betreffenden Partei zusammenzurechnen, nicht jedoch diese Ansprüche mit jenen der übrigen formellen Streitgenossen (vgl Gitschthaler in Fasching/Konecny3 § 55 JN, Rz 23 und 23/1).